Wie erging es uns bei der Auswahl der mitgebrachten Sachen?
Wir hatten alle genügend Sachen zu Hause, die sich für dieses Projekt eigneten. Es überraschte uns, wieviel Überflüssiges sich zu Hause anhäufte.
Nach welchen Kriterien haben wir unsere Gegenstände ausgewählt?
- einiges nicht mehr Brauchbares (für uns)
- Funktionsfähiges
- Sauberes
Schweren Herzens / Leichten Herzens???
Einige von uns haben Dinge mitgebracht, die ihnen noch etwas bedeuteten. Jedoch freuten wir uns über die, die sich noch mehr darüber freuten, als wir!
Andere haben einfach Dinge mitgebracht, die zu Hause rumlagen.
Was löste es aus?
Etwas komisch - es gab keinen "Startschuss" - man konnte einfach drauf los "nehmen". Irgendwie sehr speziell...
Gegenstände sind nicht weiter gegangen.
Natürlich ist das schade aber auch verständlich. Nicht alles kann wiederverwendet werden. Die Gegenstände haben ja noch eine zweite Chance am Flohmarkt :)
Mehr gebracht als genommen?
Eher mehr mitgebracht!
Umsetzung in der Schule?
Mit dem ganzen Schulhaus - ev. in der Klasse starten und dann in der Schule weiterführen. Wir empfinden es als wichtig, dass der Bring Hol Tag in ein Thema eingebettet ist. Die Kinder sollten sich auch Gedanken machen, was sie mitbringen!
Montag, 11. Mai 2009
Dienstag, 5. Mai 2009
Lieber Studierende, Ihr SOL-Auftrag war anscheinend erfolgreich und gleichzeitig hat er Sie auch nachdenklich gemacht, in der Feststellung, wie viel Abfall gefunden oder eben weggeworfen wird. Sie haben, wie auch in Ihrem Blogeintrag beschrieben, als Lehrerin oder Lehrer die privilegierte Möglichkeit Ihre Kinder zum "nachhaltigen" Umgang mit Abfall zu sensibilisieren.
Noch einige Bemerkungen zu Ihren Blogeinträgen der letzen Wochen. Der Post-it-Zettel hat den meisten von Ihnen geholfen, aufmerksam die eine oder andere gewohnte Tätigkeit im Alltag zu vollziehen. Vielleicht benutzen Sie ja diese Methode irgendwann wieder um für einige Zeit eine alltägliche Tätigkeit ganz bewusst zu vollziehen.
Ein Hinweis auf eine Homepage, die die Vernetzheit der Produkte und den alltäglichen Konsum aufzeigt, evtl. sogar steuern kann: www.codecheck.ch (lässt sich sogar aufs Handy laden). Sie haben die Möglichkeit damit jedes Produkt, das Sie einkaufen, auf seine Nachhaltigkeit – auch die gesundheitlichen Aspekte hin – zu prüfen. Vielleicht lohnt es sich, Produkte die Sie gewohnheitsmässig regelmässig konsumieren einmal zu prüfen und evtl. auf Alternativen umzusteigen.
Freundliche Grüsse und einen guten Abschluss des Semesters wünscht, Michael Zahner
Noch einige Bemerkungen zu Ihren Blogeinträgen der letzen Wochen. Der Post-it-Zettel hat den meisten von Ihnen geholfen, aufmerksam die eine oder andere gewohnte Tätigkeit im Alltag zu vollziehen. Vielleicht benutzen Sie ja diese Methode irgendwann wieder um für einige Zeit eine alltägliche Tätigkeit ganz bewusst zu vollziehen.
Ein Hinweis auf eine Homepage, die die Vernetzheit der Produkte und den alltäglichen Konsum aufzeigt, evtl. sogar steuern kann: www.codecheck.ch (lässt sich sogar aufs Handy laden). Sie haben die Möglichkeit damit jedes Produkt, das Sie einkaufen, auf seine Nachhaltigkeit – auch die gesundheitlichen Aspekte hin – zu prüfen. Vielleicht lohnt es sich, Produkte die Sie gewohnheitsmässig regelmässig konsumieren einmal zu prüfen und evtl. auf Alternativen umzusteigen.
Freundliche Grüsse und einen guten Abschluss des Semesters wünscht, Michael Zahner
Montag, 4. Mai 2009
Aufräumaktion am Bodensee
Am Montagmorgen ging es daran das Seeufer des Bodensees in Rorschach von Abfall zu befreien. Unsere Bloggruppe machte sich ausgerüstet mit Gummistiefeln, Regenschirms, Regenjacken und wasserdichten Hosen auf den Weg vom Hauptbahnhof in Richtung Badehütte. Wir alle dachten uns, dass wir ab und zu wieder etwas Abfall vom Boden aufnehmen würden und dann wieder einige Minuten einfach laufen könnten. Doch falsch gedacht. Jeden Meter, den wir gingen, mussten wir mindestens drei Minuten lang Papiertaschentücher (völlig durchnässt), leere Zigarettenpäckli, Bierdosen, kleine
Papierfetzen oder Sonstiges vom Boden
aufnehmen und zum nächsten Abfalleimer befördern. Was sind das nur für Leute, fragten wir uns immer wieder, die einfach achtlos alles wegwerfen, was sie in den Händen hielten und nicht mehr brauchen? Zum Teil lagen die Gegenstände wirklich knapp einen Meter von den Abfalleimern entfernt. Dabei erzählte eine Kollegin eine Geschichte, die sie gerade dieses Wochenende erlebt hatte. Sie war am Bahnhof und beobachtete einen kleinen Jungen, der einfach seinen leeren Chipspack auf den Boden warf. Dabei standen seine Eltern neben ihm und einige Minuten später eilten sie auf den einfahrenden Zug. Wie soll ein Kind denn so lernen, dass Abfall nicht einfach auf den Boden geschmissen wird, wenn nicht einmal die Eltern es ermahnen, diesen wieder aufzunehmen?
Völlig schockiert waren wir an einem Grillplatz, bei welchem das Gefühl aufkam, dass die Leute, die hier gefeiert hatten, kamen, assen, tranken, feierten und einfach wieder gingen, ohne nur ein kleines bisschen anzurühren und ohne einen Gedanken an den Abfalleimer zu verschwenden, sofern sie noch denken konnten (nach diesem grossen Bierkonsum). Da standen Bierflaschen und leere Fleischpackungen auf den Tischen als ob dies das Normalste der Welt wäre. An diesem Platz brauchten wir eine Weile, bis er wirklich sauber war.
Danach ging es weiter dem See entlang. Die Hände waren von den kalten, nassen Abfallresten bereits ziemlich durchgefroren. Teilweise bekamen wir lobende Worte von älteren Personen, welche ihre Hunde ausführten. Dies ermunterte uns weiter zu machen. Schliesslich kamen wir nur bis zum Hafenbahnhof, als es schon fast Mittag war. Wir entschieden uns, uns in einem nahen Café noch ein wenig aufzuwärmen und die Hände zu waschen, bevor wir uns auf den Nachhauseweg machten. Schlussendlich stiess einem überall immer wieder dieser achtlos weggeworfene Abfall entgegen, welchen wir aufnahmen und in den Abfall warfen.Für uns war klar, unsere Schulkinder würden sicher ermahnt werden, würden wir sie erwischen etwas einfach so auf den Boden zu schmeissen. Schliesslich haben wir in der Schweiz überall Abfalleimer, wo diese Sachen entsorgt werden können. Dieser Morgen öffnete uns wieder einmal die Augen, dass eben nicht alle Menschen so denken wie wir.
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