Sonntag, 22. März 2009

natürlich natur.

ich habe mich für eine knappe stunde an einen waldrand gesetzt und meinen blick in die ferne schweifen lassen. es kamen verschiedene dörfer und sogar eine stadt in mein blickfeld: abtwil, engelburg, winkeln, gossau, st.gallen. viele, viele häuser schmiegen sich meistens nahe beisammen irgendwo an einen hügel. mir kam spontan der satz eines guten freundes in den sinn:

"Was sind wir doch komische Geschöpfe, kuscheln uns an Hügel und sammeln uns in Städten und doch vermögen die überheizten Wohnungen unsere Herzen nicht zu wärmen."

ich machte mir die verschiedensten gedanken. weshalb fühlt es sich so schön an, diese weitsicht zu geniessen? warum fühle ich mich hier oben so viel freier als unten in der stadt? ist diese natur, in welcher ich momentan sitze überhaupt natürliche natur oder vielleicht auch von uns menschen gemachte natur? warum wohne ich mit 14 anderen menschen im gleichen haus, kenne aber die meisten davon überhaupt nicht. als sich meine gedanken in diesen fragen verloren, bemerkte ich, wie die sonne langsam aber sicher immer tiefer sank und den himmel in ein wunderbares farbenspiel verwandelte. früher sagte meine mama jeweils, dass gott wiedermal am malen sei. ich finde das noch heute einen schönen gedanken, denn jedesmal wenn ich die schönheit der natur geniesse, kommen meine gedanken irgendwann bei der frage über den ursprung all dieser schönheit an. war das wirklich alles zufall? oder hat dieses unendlich komplexe system vielleicht doch einen designer dahinter, einen gott, der eine absicht verfolgte?
ich denke, die natur spornt uns immer wieder an auszuruhen und sich gedanken zu machen über das leben, über sinn und zweck, über hoffnung und glaube. was ist es, das im leben wirklich zählt?

achtsam wahrnehmen

meinen post-it zettel habe ich an den spiegel im badezimmer geklebt. zu beginn der woche habe ich den zettel noch bewusst wahrgenommen, doch nur schon nach drei tagen habe ich ihn ausgeblendet und nicht mehr bewusst wahrgenommen. wenn ich ehrlich bin, kam mir der auftrag ein bisschen sonderbar vor. ich wusste nicht so genau, was ich jetzt achtsam wahrnehmen soll. ist es der vogel, der während meinem morgenessen am küchenfenster erscheint, sind es die blühenden schneeglöckchen am strassenrand oder sind es allenfalls bedürfnisse meiner mitmenschen, die ich achtsam wahrnehmen soll? doch tue ich das nicht sowieso, auch ohne diesen post-it zettel? ich denke für mich hat dieser zettel nicht viel gebracht da er während dem zähneputzen zwar gelesen wird, jedoch knappe zwei minuten später bereits wieder irgendwo in meinen unbewussten hirnwindungen gelandet ist..

Donnerstag, 19. März 2009

Feel the Nature...

Am Waldrand - Wunderbar - Still - frische Luft - der Duft nach Frühling - Vogelgezwitscher - Unsere Natur!

Ich genoss diesen Moment sehr, einfach da zu sitzen und "nichts" zu tun....einfach die Natur zu fühlen, zu riechen...zu hören und auch zu fühlen.
Für mich ist und bleibt die Natur etwas sehr wertvolles und ich finde, dass wir viel mehr auf unsere Natur achten sollten. Hier, in "meinem" kleinen Dorf gibt es noch so viele schöne, unberührte Plätzchen. In der Stadt muss man diese richtig suchen gehen. Ich glaube, ich könnte nicht leben, ohne diese Natur - ohne diese frische Luft - ohne Vogelgezwitscher.

Als ich so da sass, gingen mir viele Gedanken durch den Kopf. Wie wird es hier wohl aussehen in 50 Jahren? Wie wird die Temperatur sein um diese Jahreszeit? Wie viele Vögel werden noch hier sein? Ich hoffe sehr, dass auch unsere Kindeskinder noch solche Situationen erleben können...


Mittwoch, 18. März 2009

Meine kleinen Wandererlebnisse von früher

Früher, als ich noch klein war (als ob ich es heute nicht mer wäre=) ging ich mit meinen Eltern im Sommer oft nach Davos in die Ferien. Weil ich vor allem als Kind von der Krankheit Asthma geplagt war, hielten meine Eltern dies für eine gute Idee und so genossen wir jeweils für 3-4 Wochen die frische und gesunde Luft in Davos..
In diesen Ferien kam es dann dazu, dass meine Eltern die Zeit nutzten um ausgiebige Wandertouren mit uns Kindern zu machen. So erklomm ich in meiner Kindheit einige Male das Jakobs- oder Rinerhorn in Davos. Natürlich empfand ich diese Spaziergange als Kind immer lästig und unangebracht sowie hätte ich niemals gedacht, dass ich je einmal freiwillig spazieren oder wandern gehen würde.

Heute, erst einige Jahre später, zähle ich Wandern zu meinen Hobbys und übe dieses ausserdem sehr gerne aus. Beim Wandern schalte ich ab, tanke Kraft, führe ausgiebige Gespräche mit meinem Wanderpartner und kann darüber hinaus „Natur pur“ geniessen. In solchen Momenten fühle ich mich wirklich mit der Natur verbunden und als ein Teil von ihr – die Natur kann mir einfach ein unglaublich gutes Gefühl von Freiheit und Zufriedenhalt geben.
Wegen diesem und vielen weiteren Gründen trage ich Sorge zur Natur und versuche nachhaltig leben!
PARADIES
Natur spielt in meinem Leben eine sehr grosse Rolle. Ich bin quasi mit ihr aufgewachsen. Ich wohne ziemlich nahe am Waldrand. Meine zwei besten Freunde in der Primarschulzeit wohnen etwas weiter oben als ich, direkt am Waldrand angrenzend. So weit ich mich erinnern mag, verbrachten wir jede freie Minute im Wald. Wir bauten Hütten, Grillstellen, durften im Sommer dort übernachten und einmal fanden wir unser Paradies. Ich mag mich sehr gut daran erinnern, wir waren wie immer auf „Spurensuche“ im Wald und plötzlich kamen wir an eine Waldlichtung, die von Moos dicht bewachsen war. Zudem schien an jenem Tag die Sonne, was diese Lichtung in ein einzigartiges Licht ruckte. Wir wussten damals – ca. in der 4.Klasse – dass dies unser Paradies sei. Wir bauten uns Sessel und besuchten diesen Ort immer und immer wieder.





Erinnerung


Nun, am letzten Wochenende war ich nach zig Jahren wieder einmal an diesen Ort gegangen. Die Sonne schien, wie damals an unserem Entdeckungstag. Die Lichtung war genauso schön nur um einiges kleiner, als ich sie mir vorgestellt hatte. Ich nahm mir einige Minuten Zeit, um mir bewusst zu machen, was die Natur für mich bedeutet. Viel – sehr viel!



Leider werden viel zu oft Bäume gefällt, die Wälder werden kleiner, müssen den Neubauten weichen. Ich finde es eine der wichtigsten Erfahrung für Kinder, den Wald kennenzulernen. Damit meine ich nicht im Schulzimmer auf Bildern. Nein, ich meine draussen IM Wald. Genau so kann ich als Lehrperson ihnen diesen wichtig machen und nur so wird die nächste Generation aufmerksamer werden können, wenn es um Wälder und deren Abholzung geht.



Natur bedeutet für mich Stille, Rückzug (auch heute spaziere ich gerne durch den Wald...), Inne halten, Wunder und Paradies!

Dienstag, 17. März 2009

Natur pur!


...nicht das erste Mal...

...geniesse ich die Natur...
...kann ich frei atmen...
...werde ich ruhig...
...fühle ich mich befreit...
...tanke ich Energie...
...beruhigen sich die Gedanken...
...schlägt das Herz ganz ruhig...
...atme ich die Natur...
...fühle ich die Natur...
...gibt mir die Natur Kraft...

Natur als Religion?

Sonntag, 15. März 2009

frühlingserwachen - natur pur

die sonne lacht - der frühling erwacht
ich gehe über eine wiese. es liegt immer noch schnee. die sonne lässt ihre strahlen über den schnee tanzen und macht ihre eigene zeichnung, indem sie grüne wiesentupfer hervor schmilzt. dieses geschehen wird von einem orchester untermalt. die vögel singen und begrüssen die erwachende natur. der wind hat "das bissige" verloren und schenkt einem eine warme portion frühlingsduft - es ist 10 Grad.
in der schweiz haben wir die möglichkeit, die 4 jahreszeiten intensiv erleben zu können. eine enorme vielfalt steht uns zur verfügung. naturerlebnisse sind ein geschenk an uns menschen. wir dürfen nie "verlernen" sie nicht mehr wahrzunehmen, denn sie zeigen uns, wo wir stehen. sie können auch überhand nehmen und uns zeigen, dass der mensch auch nur ein teil von ihr ist und nicht über alles die kontrolle hat.

achte mich - ich bin verderblich

ich stehe am morgen auf und quäle mich aus dem bett. ein kurzer blick auf den erdkugel post-it "achte mich - ich bin verderblich" und mir wird erneut bewusst, dass wir der erde sorge tragen müssen. im badezimmer angekommen, putze ich mir meine zähne. das wasser stelle ich dabei nur kurz ein. ich trinke einen o-saft aus der tetra-packung. könnte diese ersetzt werden? ich bin gerad einmal seit 5 minuten auf den beinen und stehe vor fragen, die mich kurzer hand überfordern zu diesem zeitpunkt.
das lasse ich jetzt einmal, denke ich mir und mache mich auf den zur schule.
auf dem weg merke ich, dass mich das bewusst machen alleine nicht gross zufrieden stellt. Ja, wenn ich ehrlich bin, sogar ein bisschen ärgert. denn was nützt das schon? viel eher sind doch kreative ideen gefragt, die wirklich veränderung bringen, oder nicht?
ein beispiel, welches mir super gefällt, ist die migros-einkaufstaschen aktion. einmal eine nachhaltige einkaufstasche anschaffen, um anschliessend nicht bei jedem einkauf eine neue papier- bzw. plastiktasche zu gebrauchen.

Mittwoch, 11. März 2009

GiB 8!

...Ich habe mir vorgenommen, diese Woche darauf zu schauen, dass ich mein Handy jeden Abend um 10 Uhr ausschalte, das Licht in meinem Zimmer nur noch bei Bedarf brennen lasse und um etwas Wasser zu sparen beim Duschen pinkle ;-))) ...nein, Spass bei Seite.... Ich habe einfach bemerkt, wie viel Wasser ich täglich brauche - und eigentlich nicht brauche!! Wie oft lässt man den Wasserhahn einfach so offen? Zum Beispiel bleibt er oft beim Zähneputzen offen - bei meinem Bruder beim Rasieren, bei meiner Mutter beim Geschirrspülen. Täglich werden mehrere Liter Wasser einfach so "weggespühlt"....auch diesen Punkt möchte ich in Zukunft im Auge behalten.

Irgendwie merke ich auch immer mehr, wie es mich nervt, wie einige Leute sinnlos Energie verschwenden, indem sie zum Beispiel ihre Lichter im Haus an lassen, wenn sie raus gehen....oder den Fernseher einschalten, auch wenn sie gar nicht fernsehen! Das sind doch alles dumme Gewohnheiten, die jedermann/frau ändern könnte. Und man würde damit sogar noch Geld sparen!!!

Ich denke, dass ich immer wieder an die Nachhaltigkeit denke, wenn ich mein rosarotes Post-it an meiner Pinwand sehe!

achtsam?

Ach du liebe Achtsamkeit! Was hab ich denn alles wahrgenommen?

Einerseits auf dem Weg in die Schule und andererseits zu Hause in meiner schönen, durchaus gepflegten WG. Werfen wir einen Blick darauf...

...auf dem Weg...
unterquere ich in St. Gallen praktisch jeden Tag die St. Leonhardsbrücke. Was da eins an vier- oder mehrrädrigen Wagen über mich rollt, ist doch bedenklich. Vorallem, wenn man die Anzahl Insassen zählt. Aber was solls, das Auto ist bequem, man muss sich nicht in den Zug drängen und kann erst noch seine Lieblingsmusik hören. Gehen uns ÖVis nicht genau diese Gedanken auch manchmal durch den Kopf?
Am Bahnhof angelangt, öffnet die schöne Dame vor mir ihr zuvor gekauftes Zigipäckli und wirft den Abfall auf den Boden, direkt vor meine Füsse. Hmmm... grummel grummel... steigt es in mir auf und wenn ich nicht zu spät dran gewesen wäre, hätte ich den Abfall aufgehoben, dieser Umweltverschmutzerin diesen hingestreckt und höflich gesagt: "Entschuldigung, ich glaube das gehört ihnen."
Im gleichen Zug fallen mir auch die vielen Kaugummis am Boden auf. Irgendwie siehts ja schon fast schön aus, ein so gepunkteter Boden. Andererseits nimmts mich wunder, was in den Köpfen der Leute vorgeht, die rumspucken und ihre Kaugummis auch noch entsorgen. Vielleicht liegt die Stadt Gossau mit dem neuen Gesetz im richtigen Trend. Schade, dass es ein Gesetz braucht...

...WG olé!...
Nachmittags um 4 komm ich total erschöpft von der Schule nach Hause. Beim Betreten der WG werde ich regelrecht geblendet. Alle Lichter sind noch an. Zum Glück ist da noch eine Sparlampe drunter, sonst wärs ja ein richtiger Energieverschleiss. Jaja meine lieben Mi(e)tbewohnerinnen, da muss ich doch mal auf den Tisch klopfen. Lustig scheint mir noch, dass die hohe Stromrechnung für Erstaunen sorgt. Vielleicht trägt da noch der Waschmaschinengebrauch tagsüber seinen Teil zur Rechnung bei...
Au weja, die Fenster sind auch noch schräg gestellt und in der Küche gibt es zwar Pfannen aber keine Deckel... also, ich sehe schon, da brauchts noch mein Engagement bevor ich dann in 3 Monaten wieder ausziehe.

So man sieht, es gibt viel zu tun, darum verabschiede ich mich jetzt auch schon wieder, sonst werden die Stromkosten aufgrund meines Eintrags noch höher... eieieiiiiiiiii

Lichterlösch!

achtsam wahrnehmen....

Achtsam wahrnehmen, achtsam werden
Diese Woche nehme ich mich, meine Mitmenschen, meine Umwelt, das Leben ganz achtsam wahr.Damit mir das gelingt, notiere ich mir auf einem Post-it Zettel "achtsam wahrnehmen, achtsam leben!" und klebe ihn irgendwo hin, wo ich ihn im Laufe des Tages mehrfach sehe. Abends mache ich mir bewusst, was ich dadurch alles entdeckt habe, notiere mir meine Gedanken kurz und bedenke, was mir meine Erfahrungen gebracht haben. Gelingt es mir im Laufe der Woche, meine Achtsamkeit stärker zu entwickeln, achtsamer zu werden für das, was in mir und um mich ist?“

Genau so lautet der Auftrag für diese Woche. Ehrlich gesagt musste ich diese paar Zeilen einige Male durchlesen und zu verstehen, was genau ich machen muss. Schlussendlich war ich aber im Klaren mit mir, dass ich diesen Auftrag nicht erfüllen werde – tatsächlich finde ich ihn sogar etwas komisch, vor allem bei der Vorstellung, dass in unserem Haus zum Beispiel an der Klotüre dieser Post-it-Zettel klebt.

Ich möchte mich überhaupt nicht gegen das Modul „Nachhaltige Zukunft“ stellen. Schliesslich hat es mich in letzter Zeit schon etwas zum Nachdenken gebracht. Aber um über unsere Zukunft zu sinnieren und gute Lösungen zu finden, muss ich mir nicht überlegen, was mir – genau wegen eines Post-it – alles bewusst wird am Tag. Ich appelliere an den eigenen Menschenverstand und denke, dass man eigentlich darüber nachdenken sollte, ohne so ein Zettelchen zu sehen und erst dann wieder daran zu denken.

Ich denke ich bin achtsam und versuche möglichst umweltfreundlich zu leben, deshalb tut es mir sehr leid wenn ich sie enttäuschen muss und hier keinen Blogeintrag zu dieser Woche machen werde.

Dienstag, 3. März 2009

Lieber Studierende, ich möchte mich mit meinem Beitrag zum ersten Mal in Ihrer Bloggruppe melden und mich an Ihren spannenden Diskussionen beteiligen. Ich freue mich über Ihre ausführlichen und fundierten Blogeinträge. Es fällt uns nicht immer leicht, unser Wissen um energie- und umweltentlastendes Verhalten auch tatsächlich im Alltag umzusetzen. Vielleicht gibt uns der Blog einen Anstoss, die eine oder andere Angewohnheit in unserem Alltag zu überdenken.

Wir stellen fest, dass mit unserem Klima tatsächlich etwas nicht mehr stimmen kann... Sommergefühle im April 2008, Ozonwerte, die bereits jetzt massiv über den Grenzwerten liegen, Waldbrände und zu erwarten sind riesengrosse Ernteausfälle wegen der andauernden Trockenheit..

Ich möchte den einen oder anderen innovativen und klimafreundlichen Punkt aufgreifen und so auch auf Ihre Posts zurückkommen.

-Gerade die Schweiz ist weltweites Vorbild für ein äusserst gut ausgebauten öffentlichen Verkehr. Wir verfügen über 3000 km Bahnnetz. Dort wo der Zug nicht mehr hinkommt gibt es die Möglichkeit des Carsharing-Systems Mobility. Das Angebot von Mobility ist mittlerweile so gut ausgebaut, dass an fast jedem Ort, wo man ein Auto benötigt auch eines vorhanden ist. Die Kilometerpreise sind nicht ganz billig. Dennoch, ein eigenes Auto zu besitzen, Abgaben, Reparaturen, Benzin usw. rechnen sich über ein Jahr hinweg so stark, dass sich Mobility aufjeden Fall lohnt.
-Sie sprechen in mehreren Blogs die Sparmöglichkeiten beim Wohnen an: Alternative Modelle zum Heizen, bessere Isolation und andere Massnahmen ermöglichen, sehr viel Ressourcen einzusparen. Auch diese Anfangsinvestitionen sind teuer aber langfristig sicherlich lohnenswert. Ein Trend, der sich in der Schweiz noch nicht stark etabliert hat, ist nicht nur die Niedrigenergiebauweise, die Sie in den Zeitungsartikeln entdeckt haben, sondern die sog. Nullenergiehäuser. Die Häuser haben keine Heizung, Wärme wird lediglich durch die eigene Körperwärme, Geräte, Kerzen oder die Sonneneinstrahlung erzeugt. Die gute Isolation der Häuser sorgt dafür, dass die Wärme auch im Haus bleibt. Diese Häuser sind wenig teurer im Bau haben aber eine enorme Energieeinsparung zur Folge (über 90% weniger CO2-Emission - und damit auch massiv weniger Heizölkosten, siehe auch: www.passiv.de) – aber, diese umweltschonende Art zu wohnen verlangt, dass auch die Lebensgewohnheiten den Umständen angepasst werden (im Winter können bsw. keine Decken rausgehängt werden, da die gesammelte Wärme gerade verpuffen würde). Das Wohnhaus in Bennau, welches Sie angesprochen haben, wäre dann wohl sogar noch eine Weiterentwicklung der Nullenergiehäuser.

Freundliche Grüsse und bis zum nächsten Mal, Michael Zahner
Ein fettes Stück Fleisch

Worum gehts?
Ich stehe vor dem Fleischregal in der Migros und mir läuft schon die Spucke im Mund zusammen wenn ich an das gebratene Pferdesteak in der Pfanne denke. Also schwupps landet es in meinem Warenkorb und zu guter letzt in meinem Mund.

Vernetztes Pferdefleisch
Da sitz ich nun mit vollem Bauch und langsam beginnt sich nach der Hungerattacke der Verstand wieder zu melden. Ich schaue in den Abfalleimer, in dem die Verpackung liegt. Oooops geht es mir durch den Kopf... aus Kanada. Da hat mir doch allen Ernstes die Migros einen untergejubelt, da ich ansonsten sehr darauf bedacht bin, Fleisch mit Herkunft Schweiz zu kaufen.
Na gut, jetzt wirds wenigstens interessant die Vernetzung zu betrachten. Das Pferd kommt in Kanada zur Welt, wird gut gefüttert und falls es ihm sehr wohl geht, was ich bezweifle, darf es auch mal auf die Weide. Wenn der Fleischsättigungswert erreicht ist, wird das schöne Rössli nun zu Mostbröckli verarbeitet. Einen Teil davon habe ich verspiesen. Mit meinem Kauf unterstütze ich den Züchter, den Fleischhändler in Kanada wie in der Schweiz, Transportunternehmen (Meer, Land und evtl. sogar Luft) und den Grossisten, die Migros. Dass ich dabei aber eine Unmenge an CO2-Ausstoss durch den Transport verursache ist weniger erfreulich.
Eigentlich ist erstaunlich, dass dieses Produkt so verdammt günstig angeboten wird, wenn man nur schon den Transportweg anschaut.

Was habe ich gelernt?
In Zukunft werde ich wohl auf diese Delikatesse verzichten und mich mehr dem Schweizer Fleisch zuwenden.

Montag, 2. März 2009

Früchte und Produkte von Max Havelaar

Täglich esse ich Früchte - vor allem Äpfel, Bananen und manchmal auch südländische Früchte wie Mangos, Ananas etc. Beim Kauf achte ich vor allem auf das Aussehen der Früchte. Wenn eine Banane schön gelb ist, eine Mango gross und saftig aussieht - dann kaufe ich sie. Auf den Preis achte ich selten, da mir eine gute Frucht wichtig ist. Ich weiss, dass die Früchte, vor allem die ausländischen, meist von Bauern geerntet werden. Diese Bauern verdienen sehr sehr wenig - und können sich zum Teil kaum über Wasser halten.

Schon oft habe ich den Max Havelaar Kleber auf Bananen oder Mangos gesehen. Ich weiss, dass dieser Kleber für "fairen Handel" steht, jedoch habe ich mich noch nie speziell damit befasst. Jetzt habe ich auf der Internetseite maxhavelaar.ch nachgeschaut.

Max Havelaar setzt sich für einen fairen Handel ein. Er entwickelte eine Strategie zur Armutsbekämpfung. So erhalten Bauern und Arbeiter in Afrika, Lateinamerika und Asien einen festgelegten Mindestpreis und Fairtrade-Prämien. Max Havelaar garantiert diesen Leuten so ein fixes Einkommen und somit eine stabile Existenz.
Mehr Infos holt ihr euch auf der Homepage.

Für mich wurde einfach wieder bewusst, dass ich mit dem Kauf von Max Havelaar Produkten etwas zur Armutsbekämpfung beitrage. Bis heute war mir das gar nicht so bewusst - manchmal habe ich auch die billigeren Bananen gekauft - wenn sie etwa gleich "gut" aussahen. Jetzt aber denke ich, gebe ich lieber mal 50 Rappen mehr aus und weiss, dass das Geld auch in eine gute Institution fliesst.

Die braune Brühe in der Tasse

Täglich zum Frühstück trinke ich eine Tasse Kaffee um wach zu werden und meist bleibt dies auch nicht die einzige am Tag... So ist es nun naheliegend, dass ich mir in diesem Post Gedanken zur Reise des Kaffees mache.

Der Kaffe ist nach dem Öl das zweitwichtigste Handelsgut der Welt, ca. 25 Mio. Menschen sind an diesem Markt tätig. Dazu kommt, dass der globale Wettbewerb, Ernteausfälle, Rohstoffpreise das ganze Geschäft noch härter machen. Was weiss also ein Kaffeegeniesser wie ich von den Mühen, unter denen ein Kaffeebauer in Brasilien die Bohnen erntet?

Lucia beispielsweise ist eine der Tagelöhnerinnen auf einer Kaffeeplantage in Brasilien. Fragt man sie, ob der Lohn gerecht sei, antwort diese: „Wir leben von ihm. Er muss gerecht sein.“
Lucia arbeitet für den alten Getulio. Der Chef der kleinen Plantage ist 73 Jahre alt und hat die meiste Zeit des Lebens selbst dort gearbeitet, nur so konnte er seine Familie ernähren. Die Existenz von Getulios Familie hängt ab vom aktuellen Kaffeepreis in einem leider sehr undurchschaubaren Markt. „Die größten Schwierigkeiten macht uns das Wetter“, sagt Gétulios Sohn Olavo. „Eine Trockenheit, ein Frost kann die Ernte beschädigen. Auch die Preiskrise kann ziemlich gefährlich werden. Das Gefährlichste ist, wenn der Preis unten ist und wir das Produkt trotzdem verkaufen müssen.“
An der Börse von Sao Paulo bestimmen Angebot und Nachfrage sowie Warentermine, die darüber entscheiden, ob ein Bauer hungert oder nicht. „Es ist ein aggressiver Markt“ meint ein Sprecher dazu, während am Hafen Containerschiffe mit Tausenden von Kaffeebohnen gefüllt werden. Ihr Ziel ist Europa, wo sie später zuerst geprüft, erst dann geröstet, verpackt und in die Supermärkte gebracht werden.

Rückblickend betrachtet, sind nun folgende Arbeitskräfte beteiligt bis der Kaffee bei uns im Regal steht: Kaffeepflanzer und –ernter, Kaffeesortierer, Lastwagenchauffeure, Kapitäne, Prüfer, Röstereiarbeiter, Fabrikarbeiter, Verkäufer/innen..

Was mich nun nachdenklich stimmt, ist die Tatsache, wie billig wir den Kaffee beziehen können, wenn man beachte, wie viel Arbeit dahinter verborgen ist. Zudem beschäftigt mich zu wissen, dass genau die Menschen in Südamerika, die am meisten abhängig vom Geld sind, wahrscheinlich am wenigsten von all diesem Geld abbekommen. Aus diesem Grund möchte ich darauf achten, mehr Fair Trade Produkte zu kaufen, damit ich die Gewissheit habe, dass alle Arbeitskräfte entsprechend entlöhnt werden.

STIMOROL STIMULIERT MEINEN MUND, DOCH WIE KOMMT ER DORTHIN?


Kaugummis kaue ich täglich, meist merke ich es gar nicht mehr, dass ich einen solchen im Mund habe. Doch woher kommt diese klebrige Süssigkeit eigentlich und dazu noch, wer ist alles an der Produktion eines solchen mitbeteiligt?

WIE AUS TEIG KAUGUMMI WIRD
„Die Herstellung von Kaugummi ist anspruchsvoll und aufwändig. Die dänische Kaugummiproduktionsfirma Gumlink, die unter anderem auch Stimorol produziert, benutzt bis zu 150 Zutaten. Dazu gehören die so genannte «Gumbase», Süssstoffe und verschiedene Aromen.
Die wichtigsten Zutaten dabei sind Gumbase (Kaugummi-Basis), dies wird aus synthetischem Gummi und Zutaten wie Wachs, Fett, Emulgator und Harz hergestellt. Gumlink produziert die Gumbase selbst. Bei dem Schritt diese Gumbase herzustellen sind bestimmt schon unzählige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nötig.
Weiters enthalten die Kaugummis Süssstoffe. Zum Süssen werden entweder Zucker oder Süssstoffe (z.B. Saccharin, Aspartam) oder auch Zuckeraustauschstoffe (z.B. Sorbit, Xylit) verwendet.
Dann kommen die Aromen. Diese basieren auf natürlichen und künstlichen Rohstoffen. Natürliche Stoffe sind Pfefferminz, Spearmint, Menthol, Eukalyptus und Fruchtaromen. Letztere mussten jedoch bis vor kurzem synthetisch hergestellt werden; inzwischen gibt es ein Verfahren, bei dem natürliche Fruchtextrakte verwendet werden können.
Die Produktion eines Stimorol-Kaugummis umfasst im Wesentlichen folgende drei Schritte:
-Mischen
-Walzen
-Dragieren
Der Kaugummi wird nach einem speziellen, vom Unternehmen geheim gehaltenen Rezept produziert. Zuerst werden die Zutaten (mit Ausnahme des Aromas) in Container mit einem Fassungsvermögen von 900 Litern geschüttet, auf 60 Grad erwärmt und während rund 30 Minuten zu einem Teig geknetet. Kurz vor der Fertigstellung wird das Aroma beigemischt. Anschliessend wird der Teig in spezielle Behälter abgefüllt und mit Talk eingepudert (verhindert das Kleben). In einem Kühlraum wird er innert 15 Minuten auf eine Temperatur von 45 bis 50 Grad heruntergekühlt.
Gumlink gibt das detaillierte Rezept für Stimorol-Kaugummi nicht bekannt. Damit wird verhindert, dass dieser einzigartige Kaugummi kopiert wird. Diese Geheimhaltung ist üblich. So gilt das Coca-Cola-Rezept als eines der bestgehüteten Geheimnisse der Welt. Kein einziger Mitarbeiter von Coca-Cola kennt die genaue Mischung und den detaillierten Herstellungsprozess.
Wie ein Pizzateig wird die Kaugummimasse vor der Weiterverarbeitung ausgewalzt. Im Gegensatz zum Pizzateig geschieht dies allerdings weder mit einem Wallholz noch von Hand, sondern in einer Walzmaschine, die pro Stunde 3,6 Tonnen Kaugummiteig verarbeitet.
Ist der Teig zu 0,3 mm dicken Platten gewalzt, wird er in Dragées geschnitten und bis zur optimalen Festigkeit wiederum im Kühlraum gelagert (Dauer: ein bis fünf Tage). Im «Coating»-Departement schliesslich werden die Dragées in regelmässigen Intervallen mit Wasser, Süssstoff und Aromen besprenkelt und mit warmer Luft getrocknet. Dieser Prozess wird wiederholt, bis sich eine dicke, geschmackvolle Hülle gebildet hat. Rund 50 Durchgänge sind dafür erforderlich. Bevor die fertigen Kaugummis verpackt werden, sortiert eine spezielle Anlage die von der Normgrösse abweichenden Dragées aus. Der «Ausschuss» gelangt zurück in den Produktionsprozess.
Bis zu 600 verschiedene Verpackungspapiere stehen in der Auslieferung zur Verfügung – unterteilt nach Sprache, Sorte und Aroma (auch Flavour genannt). Die meisten Gumlink-Kaugummis werden in 12er-Päckchen abgefüllt, der Rest verlässt das Haus in Kapsel-Boxen, kleinen Beuteln, Multipacks oder als Gratismuster in Papiertüten.Der letzte Schritt, bevor die Kaugummis in die Verkaufsregale gelangen, ist einer der wichtigsten. Es ist die Qualitätskontrolle, bei der die Produkte stichprobenartig kontrolliert werden. Damit garantiert Gumlink jederzeit eine gleich bleibend hohe Qualität.“



Nachdem ich dies alles erfahren und gelesen habe wird mir bewusst wie viele Arbeitsschritte nötig sind, bis der Kaugummi von den verschiedenen Zutaten zu Dragées gemacht in meinem Mund ist. Hierfür sind unzählige Menschen nötig, angefangen bei den Firmenmitarbeiterinnen und Mitarbeiter über den Transport mit LKW’s bis hin zu den Menschen, die die Kaugummis in die Gestelle der Kioske und Lebensmittelgeschäfte einräumen und anschliessend die Verkäuferinnen und Verkäufer. Doch damit ist die Liste noch nicht beendet. Dann kommt eventuell nämlich noch eine Putzequipe zum Einsatz, wenn die Kaugummis nach dem Verzehr achtlos einfach überall hingeworfen werden und kleben bleiben!

Sonntag, 1. März 2009

Die Vernetzung - der orange Saft im Glas

Das Konsumgut - Orangensaft
Der Grossteil, der von uns konsumierten Orangen reifen im warmen Brasilien. Sie gedeihen und werden anschliessend von den Plantagenmitarbeiter bewirtschaftet. Meist werden die Orangen für den Export zu Konzentrat verarbeitet und anschliessend verpackt und in ein europäisches Land verschifft. Dann wird das Konzentrat zum "Orangensaft" aufbereitet, wieder verpackt und anschliessend in den Läden zum Verkauf angeboten.
Die Vernetzung
Ohne Plantage können nur wenige Orangen angebaut werden, deshalb muss ein Regenwald der Plantage weichen. Da braucht es Arbeitskräfte, die den Wald roden und die, die eine Plantage anbauen. Weiter braucht es Arbeitskräfte, die diese Plantage bewirtschaften (spritzen, bewässern, ernten). Dann braucht es Fabrikarbeiter, welche das Konzentrat bzw. den O-Saft herstellen, Transporteure und Verkäufer, welche das Gut schlussendlich an den Konsumenten bringen. Es sind ingesamt über 5 verschiedene Berufe an diesem Konsumgut beiteiligt, der Weg enorm und der Verdienst für die meisten Beteiligten sehr klein.
Reflexion
Ich bin mir bewusst, dass ich an dieser Stelle ein absolutes Luxusgut konsumiere, welches in einem grossen Vernetzungsfeld steht. Das Wichtigste dabei scheint mir, das ich beim Konsum auf den Fair Trade Label achte.

Milchige Vernetzung

Jeden Morgen trinke ich eine Tasse Milch. Als ich noch in ländlicher Umgebung wohnte, kauften wir diese direkt beim Bauern. Seit nun gut zwei Jahren wohne ich in der Stadt und noch immer trinke ich täglich Milch. Diese Milch kaufe ich jedoch nicht mehr beim Bauern, sondern in der Migros in Form einer 2 Liter Tetrapackung. In diesem Post denke ich darüber nach, wer alles daran beteiligt ist, damit ich jeden Morgen meine Milch trinken kann.

Die Reise beginne ich beim Bauern. Der schaut zu seinen Kühen, damit sie möglichst viel Milch geben. Dabei ist mir klar, dass für die Bewirtschaftung seines Hofes weit mehr Personen beteiligt sind als der Bauer allein. Ich nenne nur einige Punkte: Futterherstellung, Maschinenbau und -unterhalt, Tierarzt, Metzger usw. Aber alle diese Vernetzungen im Detail aufzuzeigen, scheint mir unnötig. Ich konzentriere mich auf die direkte Beteiligung an der "Milchproduktion". Zurück zum Bauern, der melkt die Kühe meistens in einen Milchtank, welcher alle zwei Tage von einem Milchlastwagen geleert wird. Dieser Lastwagenführer bringt die Milch entweder in eine Milchsammelstelle oder direkt in einen milchverarbeitenden Betrieb. Dort wird die Milch verarbeitet (entrahmt, erhitzt und abgefüllt). Anschliessend geht sie wieder auf die Reise: ein weiterer Lastwagenführer bringt die Milch in eine regionale Verkaufstelle. Dort kommt sie ins Regal und schliesslich in meine Hände. Wenn ich für die Milchverarbeitung 3 beteiligte Personen annehme und für die Verkaufstelle 2, so ergibt das ein Total von 8 beteiligten Personen.

An meiner täglichen Tasse Milch verdienen also 8 Personen ihren Lebensunterhalt. Dies ist eine wirklich interessante Erkenntnis und zeigt mir die enorme Vernetzung unserer Gesellschaft. Diese enorme Vernetzung bedeutet natürlich auch Abhängigkeit höchsten Grades. Wir sind durch und durch Abhängig von Expertenwissen in allen anderen Bereichen, in denen wir selbst kein Expertenwissen haben. Diese Abhängigkeit kann überaus positiv betrachtet werden, andererseits kann sie auch bedrohlich wirken und Angst auslösen. Nämlich die Angst, dass man selber gar nicht mehr Überlebensfähig wäre, falls es mal soweit kommen sollte.

Verlorene Nachhaltigkeit in der Arktis

Das St. Galler Tagblatt berichtet am Samstag 28. Februar 2009, dass durch die Klimaerwärmung in der Arktis neue Rohstoffe und Seewege zugänglich werden.
Das scheinbare ewige Eis schmilzt und gibt dabei Rohstoffe und einfachere Seewege frei.
Wem auf der Welt gehören nun die neu entdeckten Schätze: Den Bewohner der Arktis? Amerika? Russland? - ein kalter Krieg in einem wärmer werdenden Gebiet beginnt.

In diesem Artikel kann man zwischen den Zeilen die Wörter: Gier, Macht, und Egoismus lesen. Wir Mensch kümmern uns nicht darum, weshalb das Eis schmilzt und welche negativen Auswirkungen das für uns haben könnte. Uns interessiert lediglich "das Geld", welches zum Vorschein kommt. Es wird kein Wort über Schock, Auswirkungen bzw. Nachhaltigkeit in diesem Artikel geschrieben - müssen wir vielleicht eines Tages dafür büssen?

Afrika - Nachhaltigkeit im Stillstand?

Das "Hinterland" Afrika
Das St.Galler Tagblatt vom 28. Februar 2009 berichtet von René Gardi, welcher während Jahren versucht hat, Bilder einer ursprünglichen Welt einzufangen, welche von Nachhaltigkeit zeugen und paradisisch sind. Dabei bereiste er immer wieder das "Hinterland" Afrika um dort seine Bilder einzufangen. Er sah im Fortschritt keine Vorteile und sagte ganz klar: Wir sind dabei materiellen Wohlstand mit Glück zu verwechseln. Ich pfeife auf jeden technischen Fortschritt, wenn er nur dazu dient, die Seele zu töten.

Meiner Meinung nach spricht Gardi hiermit zwei Komponenten der Nachhaltigkeit an: Zum einen die Nachhaltigkeit der Umwelt und zum anderen die Nachhaltigkeit der Seele. Beide sind wichtig, damit der Mensch schlussendlich überleben kann und überleben wird.
Die technischen Fortschritte haben uns Menschen um beides beraubt. Was tun wir? Überleben, indem wir auf das bisschen Nachhaltigkeit acht geben - besonders auf die seelische!