Freitag, 27. Februar 2009

Nachhaltige Entwicklung in den Medien

Wohnhaus mit Energieüberschuss
St. Galler Tagblatt; Montag, 23. Februar 2009
In Bennau ensteht das erste Mehrfamilienhaus, das mehr Energie produziert, als es selber benötigt. Überschüssiges Warmwasser wird an Nachbargebäude abgegeben und Ökostrom ins Netz der Gemeinde eingespeist. Dies geschieht mittels Sonnenkollektoren und Photovoltaik-Anlagen. Ein Haus als Kraftwerk, ein so genanntes Plusenergie-Mehrfamilienhaus, das nur 15% höhere Baukosten verursacht als ein gewöhnliches Standardhaus mit konventioneller Heizung. 
Jeder Mieter bekommt pro Monat ein gewisses Guthaben an Energie, das er jederzeit über ein Display abrufen kann. Mit diesem neuartigen Bonus-Malus-System kann der Energieverbrauch gesteuert werden und beeinflusst somit den Mietzins. Wer an Energie spart, spart zusätzlich. Damit man auch in einem kalten Winter die Energiekosten im Griff hat, stellt die Verwaltung Brennholz für die in jeder Wohnung eingebauten Kleinspeicher Holzöfen gratis zur Verfügung.
Als Nachhaltigkeit wurde auch der Rückbau berücksichtigt. Das heisst, die Bauteile sind mechanisch verschraubt und nicht geklebt, und natürlich rezyklierbar.

Wenn dieses Haus bzw. diese Bauweise hält, was sie verspricht, dann hat es bestimmt Zukunft und wäre eine nachhaltige Entwicklung. Klar ist aber, dass dies nicht von heute auf Morgen geschieht, denn die alten Häuser bleiben bestehen.


Folgen für den See genau prüfen
St. Galler Tagblatt; Mittwoch, 25. Februar 2009
Die Wasserqualität der Steinach unterhalb der Kläranlage Hofen ist ungenügend. Die Stadt St. Gallen will den Missstand beheben, indem die ungenügend geklärten Abwässer in einer Leitung in die Kläranlage Morgental bei Steinach und von dort direkt in den Bodensee gepumpt werden. Auf dem Weg an den See soll mit dem geklärten Abwasser Strom produziert werden und seine erhöhte Temperatur als Fernwärme genutzt werden.

Die Idee finde ich grundsätzlich gut. Ich frage mich aber, ob es nicht sinnvoller wäre, die bestehende Kläranlage Hofen zu verbessern, und die anfallende Wärme vor Ort zu nutzen. Die Effizienz der Fernwärme müsste zuerst aufgezeigt werden und allenfalls die Kosten beider Projekte verglichen werden.

Nachhaltigkeit??!!!!

Nachhaltigkeit???

Passivhaus

Tagblatt 25.Februar 2009

Zu diesem Thema ist mir der Artikel über die Wohlfühl-Oase besonders aufgefallen. Bei der Wohlfühl-Oase handelt es sich um ein Passivhaus. Das heisst, es produziert mehr Energie, als es braucht. Möglich machen sollen dies eine Wärmepumpe, kontrollierte Wohnraumbelüftung, Solarzellen und Photovoltaik-Kollektoren.
Die Erdwärme erlaubt es sogar, den Boden zu heizen. Und den überschüssigen Strom können die Besitzer verkaufen. Das Passivhaus muss auch gut isoliert sein.

Ich finde dieses Passivhaus eine gute Sache - nur hier kommt auch wieder die Preisfrage zum Vorschein. Ich kenne einige Bekannte, die ein Minergiehaus besitzen - auch das ist eine sehr effiziente Sache, mit welcher man natürliche Energien vielseitig nutzen kann. Aber wie gesagt; für mich spielt hier einfach der "Preis" eine Rolle....im Moment noch :-))

Regenwald

NZZ 24. Februar 2009


In diesem Artikel geht es um den Amazonasregenwald. Es sollen zwanzig Prozent des Regenwaldes zerstört sein!!! Wenn der grösste Regenwald der Erde weiter im bisherigen Tempo zerstört wird, droht das Gebiet in eine Wüste zu kippen. Wenn erst der Wald zu mehr als der Hälfte verschwunden ist, folgt unvermeidlich der Zusammenbruch des Ökosystems.

Nicht nur viel Wald wird zerstört - auch der Lebensraum von sehr vielen Tieren leidet unter dieser Ausrottung. Ich finde es bedrückend, dass die Menschen heute nicht mehr weiter studieren als bis zur Gegenwart....

Die Frage, die ich mir immer wieder stelle; Was kann ICH dagegen tun, dass sich dieses Situation verbessert???

Donnerstag, 26. Februar 2009

Nachhaltige Zukunft im Tagblatt

Wohnhaus mit Energieüberschuss (Tagblatt "Der Rheintaler", S.11, 23.02.09)

In Benau im Kanton Schwyz entsteht das erste Mehrfamilienhaus der Schweiz, welches mehr Energie produziert als verbraucht. Überflüssiges Warmwasser wird deshalb dem Nachbarn abgegeben und Ökostrom wird ins Netz der Gemeinde weitergeleitet.

Das Ziel des Mehrfamilienbaues war von Anfang an klar: Heizölersparnisse von mindestens 12 000 Liter pro Jahr und ein Gebäude, das sich selbst mit Energie versorgt und sogar noch mehr produziert als es selbst benötigt.

Die Energie wird vom Dach, auf welchem sich eine 220m2 grosse Photovoltaik-Anlage befindet und von der Südwestfassade, in der auf einer Fläche von 150m2 Sonnenkollektoren eingebaut sind, bezogen. Diese beiden Energiespender liefern täglich 28 000 Kilowattstunden Strom und 30 000 kWh Energie.
Dieses Mehrfamilienhaus umfasst sechs 5½-Zimmerwohnungen mit bis zu 140m2 sowie eine Attikawohnung mit 240m2 Wohnfläche. Die Miete für eines dieser Wohnungen kostet 2400 bis 2700 Franken mit Nebenkosten.



Energiereiche Wohlfühl-Oase entsteht (Tagblatt "Der Rheintaler", S.35, 26.02.09)

In Altstätten (im schönen Rheintal) entsteht das erste Passivhaus mit Wohn- und Geschäftsräumen.

Dieses Wohnhaus, in diesem einmal 10 Behandlungsräume für Kosmetik, eine Arztpraxis sowie zwei Attikawohnungen bezugsbereit sein sollten, produziert mehr Energie als es braucht.
Möglich machen dies eine Wärmepumpe, kontrollierte Wohnraumbelüftungen, Solarzellen sowie Photovoltaik-Kollektoren.

Gestern feierten die Verantwortlichen den Spatentisch. Das Passivhaus soll ein vierstöckiges Haus aus Beton werden, das gut drei Millionen kostet.


Reflexion

Ich habe bewusst diese zwei Artikel ausgewählt, weil meine Eltern momentan auch am Bauen sind. Mich interessiert es besonders, wie man energieeffizient bauen und erneuerbare Energie nutzen kann. In unser Haus installieren wir auch eine Wärmepumpe sowie Sonnenkollektoren aufs Dach fürs Warmwasser. Den Strom beziehen wir jedoch aus dem normalen Stromnetz.
Das Thema „Nachhaltiges Bauen“ ist zur Zeit ein aktuelles Thema, was mich sehr freut. Diese Art von Bauen erscheint mir als besonders sinnvoll und zweckmässig, vor allem wenn man etwas zur Zukunft beitragen möchte!

Mittwoch, 25. Februar 2009

Nachhaltige Zukunft in den täglichen Medien


Windkraft im Wohnquartier (Tagblatt „Der Rheintaler“, 25.02.2009)

Zwei Brüder aus Horn, welche beide jahrelang als Linien- und Kunstflugpiloten gearbeitet haben, nahmen sich die anfängliche Instabilität der Gleitschirme zu Nutzen. Sie entwickeln Windkraftwerke, bei denen die Rotorblätter senkrecht auf einer vertikalen Rotorwelle angeordnet sind und dies seit 2007. Der wesentliche Vorteil dieser Technik gegenüber den horizontal drehenden Rotorblättern ist, dass sie lautlos sind. Zudem brauchen sie auch keinen Anlaufhilfe sondern sie beginnen schon bei geringem Wind sich von selbst zu drehen! Momentan kooperieren die beiden mit einer Firma, die geeignete Generatoren produziert, die die Windkraft in elektrische Energie umwandeln. Gedacht sind diese Windkraftwerke für Wohnsiedlungen und landwirtschaftliche Betriebe sowie für die Industrie. Somit muss man diese Rotoren nicht mehr an exponierten Stellen platzieren, sondern kann sich sozusagen umweltfreundliche elektrische Energie in den Garten holen.

Verkehr im Dorf optimieren (Tagblatt „Der Rheintaler“, 25.02.2009)

In Appenzell wird momentan über den Verkehrsfluss des Inneren Ringes im Dorfkern von Appenzell diskutiert. Es geht bei der Planung hauptsächlich um das bedarfsgerechte Angebot für den Verkehrsfluss, die Sicherstellung der Infrastrukturen und soweit möglich die Reduktion der Verkehrsbelastung, sowie die Reduktion der Umweltbelastung. Bis anhin ist man zu keinen konkreten Lösungen gekommen. Eine Lösung wäre die Sperrung für den Verkehr, wobei eine Mehrheit der Teilnehmenden dafür ist. Wenn diese Lösung in Betracht gezogen würde, so müssten diverse Änderungen, beispielsweise auch im ÖV vorgenommen werden.

Reflexion

Zuerst einmal möchte ich sagen, dass man jeden Tag zig Beiträge aus TV und Zeitungen, sowie Radio, herauspicken könnte um diese anschliessend bezüglich nachhaltige Zukunft zu reflektieren. Ich habe mich für die zwei obigen entschieden, auch gerade deshalb weil sie zwei verschiedene Probleme ansprechen. Zum Einen der hohe CO2-Ausstoss von Autos und zum Anderen die „alternative“ Energiebeschaffung, die auch einiges an CO2 einsparen würde. Beide zeigen Probleme auf, versuchen aber auch Lösungen dazu zu finden.

Dienstag, 24. Februar 2009

Getestet:

Meine Resultate:
Fussabdruck = 1.8 Erdenverbrauch
CO2 = 6t

Und jetzt bin ich grün oder was?
Ich würd mal sagen, das Resultat ist ziemlich ernüchternd, zumal ich mich ständig darum bemühe, alle Standby-Geräte auszuschalten, Energiesparlampen einzusetzen, Waschmaschine nur mit 30° laufen lassen, Geschirrspüler mit Sparprogramm and so on... also eben, wie war jetzt das? Umweltfreundlich? 
Meiner Vermutung nach wird es mit unserem Lebensstandard ziemlich schwierig, die Erde nicht mehrfach zu verbrauchen und den CO2 Ausstoss drastisch zu minimieren. Ausser wir ziehen uns in den Wald zurück, wie das kürzlich eine Deutsche gemacht hat.

Unterschiede
Ich sag nur, Tobi hat es kurz und bündig zusammengefasst. Bravo!!!

Verbesserungspotential
Mein Vorschlag wäre als erstes, das Studium von zu Hause zu lancieren, ein sogenanntes e-Studium. Das heisst, mein Arbeitsweg fällt weg. Dazu kommt noch, dass es weniger Schulungsräume braucht. Das bedeutet wiederum weniger Ressourcenverbrauch an der PH. Natürlich würde der Stromverbrauch durch die vielen Laptopstunden ein wenig erhöht, dafür brauchen wir aber wieder weniger Papier, weil die Dozierenden dann endlich lernen, nur das Nötigste in Papierform einzufordern oder auszuhändigen. So genug davon, ich denk mal, die weiteren Folgen kann sich jeder/jede selbst ausdenken.

Eins möcht ich noch loswerden: Jede lange Reise beginnt mit dem ersten Schritt!

Thema "Nachhaltigkeit" in Medien

1. Artikel: Windkraft in Wohnquartier
Diesen Artikel finde ich in zwei Punkten nachhaltig: Einerseits geht es um alternative Energiequellen, in diesem Falle die Windkraft, und andererseits um regionales Denken in der Schaffung von Arbeitsplätzen. Der erste Punkt ist in meinen Augen ein wichtiger. Es soll weiterhin nach alternativen zum Atomstrom gesucht werden und deshalb bringe ich die Erfindung dieser lautlosen Windräder in einen sehr engen Zusammenhang mit dem Thema der Nachhaltigkeit. 
Das regionale Denken scheint mir im Zeitalter der Globalisierung immer wichtiger zu werden, und dies nicht nur um Bereich Arbeitsplätze. Auch bei Nahrungsmitteln soll meiner Meinung nach die Region zum Zuge kommen. Vielleicht würde es etwas nützen, wenn wir z.B. auf die mit unzähligen Litern Kerosin behafteten Litchies verzichten würden und stattdessen einen in der Region erhältlichen Apfel kaufen. Doch dies scheint mir wiederum sehr unrealistisch für unseren Wohlstands- und Überflussorientierten westlichen Menschen. Hat einmal die Süsse des Honigs seinen Gaumen erreicht, will er nie wieder darauf verzichten müssen. Dieser Gedanke wurde mit dem aufklärerischen Gedankengut tief in unserer Wesen hineingelegt. Ich versuche diesen Gedanken in einem Satz zu formulieren: Wenn etwas gut schmeckt, gut aussieht und sich gut anfühlt, warum soll ich darauf verzichten, denn es kann unmöglich schlecht sein.

http://www.tagblatt.ch/aktuell/thurgau/thurgau/Windkraft-im-Wohnquartier;art689,1268524

2. Artikel: Wohnhaus mit Energieüberschuss
Das Konzept des Wohnhauses gefällt mir sehr gut. Es versorgt sich komplett selber mit Energie und produziert sogar überschüssige Energie. Diese überschüssige Energie wird in Form von Warmwasser an die Nachbarhäuser abgegeben und als Strom ins Netz einspeist.Was auch sehr gut ist, dass die Mieter ihren Mietzins durch Energiesparen massiv beeinflussen können. Der eigene Energieverbrauch kann jederzeit auf einem Bildschirm in der Wohnung kontrolliert und verwaltet werden. 
http://www.tagblatt.ch/magazin/leben/tb-le/Wohnhaus-mit-Energieueberschuss;art126,1266989

Samstag, 21. Februar 2009

So- jetzt komme auch ich noch dazu ;-)

Mein ökologischer Fussabdruck

Was sind meine Resultate aus den beiden Befragungen und wie beurteile ich sie?

Mit meinem Lebensstil verbrauche ich laut Footprint-Rechner von WWF 2.8 Erden. Somit liege ich ein kleines Bisschen unter dem Durchschnitt der Schweiz (juhuu!!) :-) . Dieser beträgt 2.9 Erden. Beim Co2-Rechner erhielt ich einen Wert von 6.5 T. Damit bin ich sehr zufrieden :)

Einige Angaben konnte ich nicht mit Sicherheit angeben, da die Beschreibungen für mich oft nicht ganz klar waren. Die meisten Werte musste ich einfach abschätzen, da ich noch zu Hause wohne und die Geräte und die Elektronik nicht selber unter Kontrolle habe.

Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragung selbst?

In der Footprint-Rechner-Befragung waren meine Werte nicht schlecht. Ich wohne in einem alten Haus - ich denke, dass bei mir zu Hause nicht alle Geräte auf dem neustens Stand sind und ich deswegen zum Teil etwas höher liege. Mein CO2 Rechner ist aussergewöhnlich tief :) ich denke dass das daran liegt, dass ich selten autofahre und oft den Zug nutze. Natürlich fahre ich zu Hause meistens mit dem Fahrrad durch die Strassen, was die Umwelt nicht belastet!

Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?

Ich achte vielleicht in Zukunft darauf, dass ich meine Heizung im Zimmer nicht immer vollgas oben habe :-) ... was den Fussabdruck betrifft; ich denke, dass es sehr schwer ist, sich in vielen Dingen zu ändern - da man sich ja vieles schon "angeeignet" hat und dann nicht mehr dran denkt, etwas anders zu machen...

Moni Vetsch

Donnerstag, 19. Februar 2009

Ökotest und das Resultat dazu

Meine Resultate
Wie gross ist meine Wohnung? Wieviel Wasser verbrauche ich täglich? Diese und weitere Fragen zum Thema "Umwelt" wurden mir im Test gestellt. Zugegeben musste ich bei den einzelnen Fragen wirklich das Resultat überlegen bzw. berechnen. Der Footprint bescherte mir ein Resultat von 1,9, welches deutliche unter dem Durchschnitt des Verbrauchs der allgemeinen CH-Bevölkerung liegt. Der zweite Test ergab bei mir ein Resultat von 6t.

Unklarheit bezüglich Testfragen
Grundsätzlich sind mir zwei Fragen, welche in den beiden Tests gestellt wurden nicht klar: Kaufen Sie Bio-Produkte, und sind Sie Vegetarier?
Für mich stellt sich die Frage, wo liegt da der Bezug zum Umweltschutz? Bio-Produkte, welche in den Einkaufshäuser angeboten werden, sind für mich keine "echten" Bio-Produkte. Denn vergleicht man ein super biologische Produkt (aus dem eigenen Garten) z. B. eine Karrotte mit einer Bio-Karrotte aus dem Supermarkt, dann sehen diese nicht gleich aus. Warum wohl?
Meiner Meinung nach ist bio nicht gleich bio. Konkret heisst das, dass die Bio-Produkte, welche in den Einkaufshäuser angeboten werden, vor ihrem Wachstum behandelt werden, damit sie schlussendlich ihr nötiges Aussehen für den Verkauf erreichen/erlangen. Ist die Behandlung der Bio-Produkte vor ihrem Wachstum denn umweltfreundlich und somit eine relevante Frage für beide Umwelttests?

Verbesserungsmöglichkeit
Als Verbesserungsmöglichkeit wurde mir angeboten mehr Energiesparer in meinem Wohnhaus zu integrieren und vermehrter auf mein Auto zu verzichten. Die Verbesserungsmöglichkeit scheint mir einleuchtend, jedoch schwierig umsetzbar. Es ist ein altes Holzhaus, welches vollständig renoviert werden müsste, um ein richtiges Energiespar-Haus zu werden. Das zweite, auf mein Auto zu verzichten, ist umsetzbar und auch gesundheitsfördernd.

der ökologische fussabdruck

meine resultate mit beurteilung

Wenn alle Menschen so wie ich leben würden, bräuchten wir 2.0 Planeten um den Ressourcenverbrauch zu decken. Dies ist im Vergleich mit der Schweizer Bevölkerung ein wenig unter dem Durchschnitt. Diese Resultate erscheinen mir jedoch recht ungenau in Folge zum Teil ungenauer Fragestellungen resp. Antwortmöglichkeiten.
Dieses ganze Getue um "mein Geschenk an die Erde" und so finde ich ziemlich lächerlich. Es beruhigt höchsten ein wenig unser schlechtes Gewissen und wir kommen uns dann so unglaublich umweltbewusst vor. Doch sind wir mal ehrlich: wir leben in der westlichen Welt einen Standard, der alles andere als Umweltbewusst ist, egal wie biologisch auch immer wir einkaufen. Das Problem liegt in meinen Augen in unserer Konsum- und Luxussucht und die nicht vorhandene Bereitschaft auf diesen lebens- und umweltzerstörenden Konsum zu verzichten. Deshalb kann ich dieses Geschwätz um "mein Geschenk an die Erde" nicht wirklich ernst nehmen. Wenn ich ehrlich bin sehe ich ziemlich schwarz für unseren Planeten und denke, dass der Stein, welcher wir ins Rollen gebracht haben, sich nicht mehr aufhalten lässt. Also lass uns aufhören, so heldenhaft von unserem Umweltbewusstsein und unserer Nachhaltigkeit zu sprechen, denn wir sind es, die die Welt zerstört haben und es weiter tun werden.

unterschied der befragungen

Bei der ersten Umfrage geht es um einzelne konkrete Fragen, welche dann in den Ressourcenverbrauch umgerechnet werden; bei der zweiten jedoch um den Ausstoss von CO2. Dies sind zwei verschiedene Komponenten, welche unserer Umwelt zu schaffen machen.

persönliches verbesserungspotenzial

Laut der Umfrage liegt mein grösstes Verbesserungspotenzial im Bereich "Wohnen", um weniger CO2 zu produzieren. Da ich aber in einer Mietwohnung lebe, kann ich an diesem Punkt sowieso nicht richtig ansetzen. Ich setze deshalb an einem anderen Punkt an: dem Konsumverhalten. Mein Motto lautet deshalb "Verzicht". Lieber auf 'unnötige' Dinge verzichten als teure, umweltbewusste Luxusgüter zu kaufen.

Mittwoch, 18. Februar 2009

Was sind meine Resultate aus den beiden Befragungen und wie beurteile ich sie?
Ich war schon etwas schockiert, dass das Ergebnis des footprint-Tests folgendermassen lautete: „Hätten alle Erdenbewohner denselben Lebensstil wie Sie, bräuchten wir 2.6 Planeten um unseren Ressourcenverbrauch nachhaltig zu decken.“ Dazu waren 2.5 Planeten abgebildet, die den Platz an Ressourcen darstellen, welcher mein Lebensstandart erfordert.
Ich dachte eigentlich, dass ich ziemlich gesund und energiesparsam leben würde. Ich gab mir auf jeden Fall täglich dabei Mühe - jedoch falsch gedacht!
Ich denke, was mein Ergebnis so prekär machte, waren meine aussergewöhnlichen Flüge des letzten Jahres. Zugegebenermassen haben diese Flüge schon einen Zusammenhang mit meinem Interesse an fremden Sprachen, Kulturen und Ländern. Auch in Zukunft werde ich wahrscheinlich noch oft fliegen, was nicht gerade einer nachhaltigen Zukunft entspricht.
Das Ergebnis des CO2-Tests fiel ziemlich ähnlich aus. Wohnen und Ernährung waren top, Mobilität hingegen flop, obwohl ich täglich mit Fahrrad, Bus und Zug zur Schule gehe.

Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen?
Die Resultate unterscheiden sich dadurch, dass mir der WWF-Test ersichtlich machte, wie viele Planeten es bräuchte um meinem Lebensstil zu erfordern, während der zweite Test mir klare Wert des CO2-Ausstosses aufzeigte. Bei dieser Befragung, welche mir mit dem Resultat gleich Verbesserungsvorschläge auflistete, wurde klar ersichtlich, dass ich vor allem viel CO2 mit dem Verkehr bzw. dem Flugzeug ausstosse.


Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?
Da ich noch zu Hause wohne, kann ich den Verbesserungsvorschläge (Umstieg auf Ökostrom, Warmwasser mit Solarenergie, Einsatz von Energiesparlampen) bezüglich dem Wohnen nicht gerecht werden. Meine Eltern sind jedoch gerade dabei ein Haus zu bauen, in diesem werden wir das Wasser mittels Solarenergie erwärmen, was mich nach diesem Test natürlich besonders freut. Meinen Beitrag werde ich dazu leisten, indem ich auf Energiesparlampen plädiere.Zudem möchte ich weiterhin oft mit dem öffentlichen Verkehr reisen und mehr darauf achten, dass Flugzeug bei kurzen Strecken zu meiden indem ich den Zug als Alternative nehme.

der ökologische fussabdruck


My footprint

Also ich bin definitiv ziemlich zufrieden mit meinem Resultat, bei beiden Befragungen habe ich - im Gegensatz zum schweizer Durchschnitt - gut abgeschnitten. Während ich im CO2-Test bei einem Wert von 6.5t liege, würde die Menschheit - angenommen es würden alle so leben wie ich - rund 1.6 Erden brauchen.... Für mich ist das, obwohl ich ein "gutes" Ergebnis erzielt habe, immer noch sehr bedenklich. Schliesslich ist es ja fast unmöglich auf weniger Planeten zu kommen, es sei denn ich würde in einer Höhle im Wald leben und mich nur von Pflanzen und somit vegetarisch ernähren. Damit schlussendlich aber ein positives Ergebnis für die ganze Menschheit herausschaut, müssten alle Menschen so leben....Doch halt, logischerweise können wir unsere Lebensgewohnheiten nicht so radikal ändern, deshalb muss jeder und jede klein anfangen.


Doch leider ist es so, dass immer die anderen schuld sind, dass niemand anfängt die guten Vorsätze umzusetzen. Denn was bringt es, wenn zwar ich meine Gewohnheiten ändere, aber nicht mein Nachbar oder vielleicht die Tante? So oder ähnlich denken doch die meisten Menschen und genau dies ist das grosse Problem in unserer westlichen Gesellschaft.


Unterschiede in meinen Resultaten der beiden Befragungen

Während in der Befragung des WWF für mich ersichtlich wird, wieviele Erden es bräuchte um meinem Lebensstandard gerecht zu werden, sehe ich in der zweiten Befragung wieviel CO2 ich ausstosse....Ich habe bei beiden Befragungen eigentlich mit ähnlichen Resultaten abgeschnitten. Wobei bei beiden sichtbar wurde, dass ich sehr viel im Haushalt einsparen könnte. Da ich noch zu Hause wohne kann ich die Verbesserungsvorschläge zwar zur Debatte stellen, aber ob sie tatsächlich umgesetzt werden - ausser von mir - kann ich nicht überprüfen, da wir zu fünft sind....


Sehr positiv finde ich in beiden Befragungen, dass sie mir zum Schluss nicht nur die Resultate aufzeigen, sondern mir mit konkreten Lösungsvorschlägen aufzeigen wie ich nachhaltiger leben könnte!


Verbesserungsvorschläge

Wie bereits erwähnt, müsste ich im Haushalt auf Ökostrom umsteigen, Warmwasser aus Solarenergie gewinnen und eine Heizung mit Fernwärme aus Biomasse betreiben. Dies ist gut und recht, aber immer auch eine Kostenfrage. Logisch auf die Dauer würde wieder viel eingespart werden, aber trotzdem muss dies alles sofort bezahlt werden, was wirklich teuer wäre.
Meine Eindrücke
Etwas ist mir aus den Befragungen noch nicht ganz klar und zwar die Frage bezüglich Fleisch oder nicht. Ob ich Vegetarierin bin oder nicht spielt doch keine grosse Rolle in die Auswirkungen auf die Erde. Oder geht es da um den Methangas-Ausstoss bei Bauernhöfen????
Und denkt daran: "Wer die Welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen." (Sokrates)



Sonntag, 15. Februar 2009

Hallo erstmal.

Hier entsteht ein blog über utopische träume.