ich stehe am morgen auf und quäle mich aus dem bett. ein kurzer blick auf den erdkugel post-it "achte mich - ich bin verderblich" und mir wird erneut bewusst, dass wir der erde sorge tragen müssen. im badezimmer angekommen, putze ich mir meine zähne. das wasser stelle ich dabei nur kurz ein. ich trinke einen o-saft aus der tetra-packung. könnte diese ersetzt werden? ich bin gerad einmal seit 5 minuten auf den beinen und stehe vor fragen, die mich kurzer hand überfordern zu diesem zeitpunkt.
das lasse ich jetzt einmal, denke ich mir und mache mich auf den zur schule.
auf dem weg merke ich, dass mich das bewusst machen alleine nicht gross zufrieden stellt. Ja, wenn ich ehrlich bin, sogar ein bisschen ärgert. denn was nützt das schon? viel eher sind doch kreative ideen gefragt, die wirklich veränderung bringen, oder nicht?
ein beispiel, welches mir super gefällt, ist die migros-einkaufstaschen aktion. einmal eine nachhaltige einkaufstasche anschaffen, um anschliessend nicht bei jedem einkauf eine neue papier- bzw. plastiktasche zu gebrauchen.
Sonntag, 15. März 2009
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hey katrin,
AntwortenLöschengenau solche gedanken, wie du sie geschildert hast, hatte ich auch schon - was bringt es sich "nur" den kopf zu verbrechen ohne darauf zu reagieren oder zu handeln?
ich bin dafür, dass man vermehrt gedanken in taten umwandelt und dadurch etwas verändert. bei kleinen sachen fängts an; so etwa bei der migro mit einer wiedergebrauchbaren einkaufstüte..
wir als zukünftige lehrpersonen können dadurch etwas verändern, indem wir ein gutes vorbild für unsere schülerlis sind.
hallo topferde,
AntwortenLöschendu triffst meine gedanken ganz genau. ich habe mich auch gefragt, was das ganze achtsam werden und bewusst wahrnehmen denn überhaupt bringt... auch ich meine: deeds are more than words.
grüsse topfpflanze.