Das Konsumgut - Orangensaft
Der Grossteil, der von uns konsumierten Orangen reifen im warmen Brasilien. Sie gedeihen und werden anschliessend von den Plantagenmitarbeiter bewirtschaftet. Meist werden die Orangen für den Export zu Konzentrat verarbeitet und anschliessend verpackt und in ein europäisches Land verschifft. Dann wird das Konzentrat zum "Orangensaft" aufbereitet, wieder verpackt und anschliessend in den Läden zum Verkauf angeboten.
Die Vernetzung
Ohne Plantage können nur wenige Orangen angebaut werden, deshalb muss ein Regenwald der Plantage weichen. Da braucht es Arbeitskräfte, die den Wald roden und die, die eine Plantage anbauen. Weiter braucht es Arbeitskräfte, die diese Plantage bewirtschaften (spritzen, bewässern, ernten). Dann braucht es Fabrikarbeiter, welche das Konzentrat bzw. den O-Saft herstellen, Transporteure und Verkäufer, welche das Gut schlussendlich an den Konsumenten bringen. Es sind ingesamt über 5 verschiedene Berufe an diesem Konsumgut beiteiligt, der Weg enorm und der Verdienst für die meisten Beteiligten sehr klein.
Reflexion
Ich bin mir bewusst, dass ich an dieser Stelle ein absolutes Luxusgut konsumiere, welches in einem grossen Vernetzungsfeld steht. Das Wichtigste dabei scheint mir, das ich beim Konsum auf den Fair Trade Label achte.
Sonntag, 1. März 2009
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Liebe Katrin,
AntwortenLöschenJeden Morgen trinke ich ein Glas Orangensaft und bis jetzt habe ich mir noch keine Gedanken darüber gemacht, von wo der Orangensaft kommt. Du hast jedoch die Reise einer Orange, die schlussendlich als Orangensaft im Regal eines Schweizer Supermarktes steht, eindrücklich beschrieben. Durch deine Schilderung wird mir bewusst, welch ein Luxusgut der Orangensaft ist. Wie du, werde auch ich in Zukunft vermehrt auf das Fair Trade Label achten.
Hallo Katrin,
AntwortenLöschenauch ich trinke immer wieder gerne ein Glas Orangensaft. Es ist wirklich erstaunlich, in welchem Vernetzungsfeld dieser steht. Es sit erstaunlich und erschreckend zugleich. Aber wie du gesagt hast, in es gerade bei Fernlandprodukten wichtig, dass wir auf das Fair Trade Label achten. Leider lässt sich aber der Warentransport dadurch nicht verhindern. Aber auch ih werde in Zukunft meinen O-Saft doppelt geniessen;-)