Früher, als ich noch klein war (als ob ich es heute nicht mer wäre=) ging ich mit meinen Eltern im Sommer oft nach Davos in die Ferien. Weil ich vor allem als Kind von der Krankheit Asthma geplagt war, hielten meine Eltern dies für eine gute Idee und so genossen wir jeweils für 3-4 Wochen die frische und gesunde Luft in Davos..
In diesen Ferien kam es dann dazu, dass meine Eltern die Zeit nutzten um ausgiebige Wandertouren mit uns Kindern zu machen. So erklomm ich in meiner Kindheit einige Male das Jakobs- oder Rinerhorn in Davos. Natürlich empfand ich diese Spaziergange als Kind immer lästig und unangebracht sowie hätte ich niemals gedacht, dass ich je einmal freiwillig spazieren oder wandern gehen würde.
Heute, erst einige Jahre später, zähle ich Wandern zu meinen Hobbys und übe dieses ausserdem sehr gerne aus. Beim Wandern schalte ich ab, tanke Kraft, führe ausgiebige Gespräche mit meinem Wanderpartner und kann darüber hinaus „Natur pur“ geniessen. In solchen Momenten fühle ich mich wirklich mit der Natur verbunden und als ein Teil von ihr – die Natur kann mir einfach ein unglaublich gutes Gefühl von Freiheit und Zufriedenhalt geben.
Wegen diesem und vielen weiteren Gründen trage ich Sorge zur Natur und versuche nachhaltig leben!
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Hallo Joane
AntwortenLöschenAuch ich stamme aus so einer "Wanderfamilie" und ich erinnere mich noch bestens daran, wie meine Schwester und ich uns schworen, niemals selbst so langweilige Wanderferien zu machen. (Dies als wir in die Pubertät kamen..)
Nun, diese Sommerferien werden wir FREIWILLIG unsere Eltern im Engadin besuchen gehen und freuen uns aufs Wandern wie kleine Kidner. Es ist schon witzig!
jaja liebe Joane, würd mal sagen du schreibst aus meinem Herzen! Wandern in gottverlassenen Gegenden, eins sein mit der Natur, da spürt man die Kraft und die Macht, die sie verkörpert. Doch zu oft, verliert der Mensch dieses Gefühl oder das Spüren der Natur und entfernt sich soweit, dass er glaubt ohne sie leben zu können... was für ein Trugschluss...
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